
Im US-Bundesstaat Washington gehen die Uhren ein wenig anders: Klar, dort geht die Sonne ja auch 8 Stunden später auf als hierzulande. Doch rund um die Stadt Bellevue, wo das Unternehmen Valve Software seinen Sitz hat, scheint sich eine Art zweites Bermudadreieck entwickelt zu haben.
Daß Tripple-A-Titel von Third-Party-Publishern immer etwas länger brauchen, um dort veröffentlicht zu werden, hat sicherlich andere Ursachen als die ständigen Verzögerungen Valves hauseigener Games, Firmen wie EA wollen dort wahrscheinlich nur noch die Käufer abschöpfen, die sich standhaft weigern, in Brick & Mortar-Geschäften oder im EA-Store zu kaufen.
Daß Valve es jedoch nicht hinbekommt, Steam-exklusive, fertige (davon gehe ich zumindest aus) Titel wie jüngst den IGF Grand Prize-Gewinner „Blueberry Garden“ pünktlich zu veröffentlichen, ist schon ein kleines Trauerspiel. Nach Bekanntwerden des Releasedatums (gestern, der 8. Juni) zählte auf Steam ein Countdown herunter und, nachdem er Abgelaufen war, passierte erst einmal nichts. Nach einer Weile wurde man eine weitere Stunde lang vertröstet und es passierte wiederum nichts. Dann zeigte die Website als neues Veröffentlichungsdatum den 11. Juni, dann kurz den 10. und jetzt wieder den 11. Ob sich bis Übermorgen wohl jemand erbarmt, den magischen Schalter umzulegen, die übliche Presseerklärung zu Ende zu verfassen oder dem Spiel endlich die ebenfalls übliche restriktive DRM-Kette an die Beine zu binden? – Man weiß es nicht..
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