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Buzz, buzz, wir brauchen buzz!

Erinnert sich noch jemand an die seligen Zeiten der Web2.0-Blase, als „Bankenkrise“ noch ein Fremdwort war, kurz bevor die ersten Hahnenkämme anfingen, etwas von Kommerzialisierung und Professionalisierung zu krähen (zumindest was ich mit dem Medium ‘Blog’ anstelle, ist per se unprofessionell ;)?

Damals startete das heute stillgelegte Yahoo! Buzz Game. Dabei handelte es sich um eine Art Börsen-Planspiel, bei dem man mit einem kleinen Start-Kapital aus Spielgeld beginnen konnte, in realweltliche Start-Up-Unternehmen zu investieren. Heute mutet es natürlich absurd an, aber zu der Zeit war der Kampf zwischen Facebook und MySpace noch ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen und Second Life the next big thing. Neben der Börse für echte Unternehmen gab es auch einen „Prediction Market“ für zukunftsträchtige Ideen, sodaß man zum Beispiel auch darauf spekulieren konnte, welche Next-Gen-Konsole das Rennen machen (auf die „Revolution“ haben die Wenigsten gewettet) oder ob in Zukunft ein Ipod mit Video-Funktion erscheinen würde. (Es gibt übrigens immer noch einen Haufen Buzzgame-ähnlicher Websites, die teilweise sogar mit realem Geld operieren).

Der inoffizielle Nachfolger des Buzzgame ist, aus meiner persönlichen Sicht, Pretweeting, ein Börsenspiel, bei dem jede Person mit einem Twitter-Account (extra zu diesem Zweck habe ich einen vcpi-Alibi-Account eingerichtet ;) auf bestimmte Begriffe bieten kann, von denen man glaubt, sie würden in Zukunft in der us-amerikanischen Twitter-Sphäre häufiger genannt werden. Klasse Idee, finde ich, aber ein kleines Manko existiert jedoch: Den Preis eines Wortes bestimmt die Häufigkeit der Nennung und nicht, wie viele Personen darin investieren, sodaß man anscheinend besser damit fährt, teure, häufig genannte Begriffe wie „morning“ oder „night“, deren Kurs vergleichsweise wenig schwankt, zu kaufen, als echte ‘Underdogs’ mit kleinem Wert, aber großen Zuwächsen. Vielleicht ändert sich das ja, falls in Zukunft deutlich mehr Heuschrecken an dem Spiel teilnehmen. ;)

(via)

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Final Ninja Love

Spiele und Ninjas gehen zusammen wie Süßigkeiten und Karies, nicht nur in dedizierten Ninja-Spielen wie Ninja Gaiden oder Shinobi, sogar in der einen Half-Life Expansion oder, nicht zu vergessen, die Klatschbasen-Ninjetten in No One Lives Forever.

Wie dem auch sei, hier ein paar exzentrische Flash-Exemplare dieser illustren Spezies:

Ninjas können nicht nur meterhoch springen, sich bis zur Unkenntlichkeit tarnen und lautlos töten, sondern auch einsame Herzen mit dem gleichen Fetisch verkuppeln, zum Beispiel in Ninja Cupid.

Von den Machern von Dirk Valentine (5 Cent ins Phrasenschwein) kommt Final Ninja und spielt sich auch sehr ähnlich: In bester Spider-Man-ier (Kling, das wird teuer) schwingt man über bodenlose Abgründe, führt waghalsige Wall-Jumps aus und wirft mit Shuriken Anzug-Typen mit schwarzer Sonnebrille und Plasma-Knarren ab.

Rein garnichts mit Ninjas zu tun hat IndestructoTank A.E., doch hinter dem Spiel steckt eine unkonventionelle Idee: Man steuert ein unzerstörbares Fahrzeug und, anstatt den fliegenden Gegnern auszuweichen, muß man versuchen, sich von deren Raketen treffen lassen, worauf man in die Luft geschleudert wird und die Chance bekommt, die Flugzeuge und Helikopter durch einen Zusammenstoß in einen brennenden Blech-Haufen zu verwandeln. Das Ziel ist, ohne den Boden zu berühren, möglichst lange Combos zu schaffen. Zu dem Zweck muß man gar neue gegnerische Einheiten zukaufen – Verrückt.

Zum Verrückwerden ist auch Open the Doors, quasi das Spiel-Äquivalent zu den gläsernen Irrgärten auf dem Rummel, in dem man sich einen Weg durch ein Raum mit vielen Türen, die sich nur in eine Richtung öffnen lassen, zum Ziel finden muß. Hört sich einfach an, ist es aber nicht.

Außerdem:

  • Schlecht geklont – Echochrome (links) und die tokyoter U-Bahnstationen (rechts), wohl beide von M.C. Escher inspiriert. Verrückt, diese Japaner, die würden wohl auch solche Mode tragen..

  • Wer weiß, ob sich die grandiose TV-Serie „Dexter“ wirklich für eine Spiel-Umsetzung eignet, doch diese Ankündigung eines Dexter-IPhone-Spiels, das nicht nur Gesten verwenden, sondern auch die SMS- und die Telefon(sic!)-Funktion des IPhone benutzen soll, brachte mich auf die Idee, daß das IPhne die perfekte Plattform für Spiele wie .hack, Uplink & Co., bei denen man mit Nicht-Spieler-Charakteren via Chat, Mail und ähnlichen Methoden „kommuniziert“. TMB, melde dich, wir graben unsere Spiel-Idee wieder aus und werden reich! ;)
  • Nicht recht ein Spiel, sondern ein kleiner interaktiver Fischteich für eure MYSPACE-SEITE, KIDS!

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La Jetée

Terry Gilliam in allen Ehren, von wegen Time Bandits und Brazil und so, jedoch wer einmal ein paar Szenen des Kurzfilms „La Jetée“ von Chris Marker gesehen hat, möchte dem Herrn wahrscheinlich mit Anlauf in die Eier treten, weil er für 12 Monkeys „Schauspieler“ wie Bruce Willis, der in etwa so viel Charisma wie eine Kartoffel besitzt und Brat Pitt, der seine besten Momente hat, wenn man seine eingeölten, aufgepumpten Bauchmuskeln im close-up sieht, verpflichtet hat und aus diesem minimalistischen Monochrom-Meisterwerk ein Neon-erleuchtetes Cyberpunk-Mad Max gemacht hat..

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To Kill a Mockingbird

to kill a mockingbird

Einer der größten amerikanischen Filme. Schwarz-weiß. Drama. Alleinerziehnder Vater. Rassismus. Depression. Gregory Peck.

So etwas wir einfach nicht mehr gedreht, heute. Abgedroschener Spruch, trifft aber voll und ganz zu. Solch ein Film wäre heute, obwohl die gezeigten Mißstände nicht unbedingt behoben worden sind, wohl eher unzeitgemäß. Und es gibt keinen neuen Gregory Peck.

Kann man sich im Netz ansehen. Ist angeblich gemeinfrei, weil im Film kein Copyright-Hinweis zu finden ist.

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In die Röhre schauen

In der letzten Woche dürfte die Produktivität in einigen Büros und Universitäten erheblich zurück gegangen sein, denn Yahoo hat sein neuestes Web2.0-Spielzeug Pipes: Rewire the web veröffentlicht.

Pipes eignet sich, wie vorher schon das Buzz-Game, Clever! & co. (Dienste wie MySpace, Flickr und last.fm braucht man ja schon fast nicht mehr erwähnen..), herrlich dazu, sich von seiner eigentlichen Arbeit ablenken zu lassen und damit mehr Zeit als einem lieb ist zu vertrödeln.

So wirklich revolutionär ist Pipes allerdings nicht: MashUps von Web-Seiten (zum Beispiel die Headlines der New York Times durch Flickr-Bilder darstellen lassen) und Ähnliches konnte man vorher auch schon kreieren, nur waren dafür bisher PHP-Kenntnisse oder Ahnung von Shell-Scripten nötig, jetzt braucht man nur noch einen Browser, Mouse und Keyboard. Wenn in Zukunft noch ein paar mehr Module mit etwas erweiterten Filter-Funktionen dazu kämen, wird man sicherlich noch das eine oder andere Stündchen damit verbringen können..

..bis die nächste Spielerei ins Haus steht: Das Social Network für Gamer zum Beispiel (via Kotaku).

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DIY

Ach, „Generation Praktikum“ und so weiter: Alles Mumpitz!

Wahrscheinlich sollte man lieber weiterhin der Bohème frönen und Grog trinken – Oder gleich sein eigener Chef werden. Ist ja auch seit einiger Zeit in aller Munde.

Ich halte in der Regel wenig von Büchern und Websites, die einem ‘Lebenshilfe’ und Ratschläge aufdrängen wollen und leider dauerhaft die Bestseller-Listen für Sachbücher okkupieren.

Aber Seiten wie beispielsweise The Career Cookbook sind schon ganz gut gemacht: Dort werden Menschen mit interessanten Berufen über ihren Werdegang interviewt und geben Tips, wie man einen Fuß in die Tür bekommt.

Sollte aus der angestrebten Rapper-Karriere dann doch nichts werden, kann man immer noch eines der Rezepte nachkochen, die sich ebenfalls auf der Seite befinden.

Auch bei WikiHow kann man nachlesen, wie man Game-Designer oder Mannequin wird. Allerdings gibt es dort auch Anleitungen zum Bau einer Zwille, Zungenküssen oder Selbst-Hypnose ;) Achtung, nicht auf Urban Legends hereinfallen!

Dann kann es ja losgehen mit der Karriere!

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  • Keine

@polyneux

  • Die Jesse Venbrux-Spiele mochte ich immer ganz gern. Und "Focus" wird bestimmt nicht zur Ausnahme werden. http://bit.ly/328ceX (Nille) 2 hours ago
  • Spiel ohne Ziel - Puschel über Torchlight: http://tinyurl.com/yz3gjro 1 day ago
  • SpielerZwei bastelt schon seit über 1 Woche an einem Brütal Legend Artikel. Kann bei der Bearbeitungszeit eigentlich nur noch Mist werden... 2 days ago
  • @agento: Ich wollte MW2 eh nicht kaufen. MW2-Spieler schubsen nämlich auch Omas vors Auto! Hatte ob des Angebots nur einen Schwächemoment... 2 days ago
  • Gerade bei MM dem MW2-Angebot (PC-Version für 44 Ocken) erfolgreich widerstanden. Stattdessen WiiFit Plus und PGR4 gekauft. (S2) 2 days ago