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MMO-nopoly

Monopoly City Streets

„Monopoly City Streets“ ist eine Kreuzung aus Google Maps und dem klasischen Brettspiel, das zusammen mit „Risiko“ und „Mensch ärgere dich nicht“ wahrscheinlich schon unzählige Freundschaften und Familien entzweit hat. Da das Spielfeld und die Mitspieler quasi die gesamte Welt beinhalten, mußten die Spielregeln natürlich stark verändert, beziehungsweise vereinfacht werden.. Es können ja schließlich nicht erst alle Teilnehmer ein Mal würfeln, bevor eine neue Runde beginnt, deswegen läuft das Spiel in Echtzeit ab und jeder kann jederzeit jede noch nicht vergebene Straße kaufen. Aber auch unter einander darf Handel betrieben werden, so kann man Mitspielern einzelne Straßen, die eine andere Person in seinem Bezirk erworben hat, wieder abluchsen. Das kann sie dann lohnen, wenn man selbst schon ein paar Straßen in einem bestimmten Gebiet sein Eigen nennt, denn je mehr Grundbesitz man auf engem Raum anhäuft, desto mehr Miete erhält man auch.

Ansonsten richtet sich der Wert einer Straße nach deren Länge und der Anzahl und Größe der Gebäude, die man dort bereits platziert hat. Mieteinnahmen erhält man täglich, ohne daß ein anderer Spieler die Straße betreten muß. Seinen Mitstreitern kann man also nicht so einfach ins Handwerk pfuschen, das geht nur, falls man zufällig während eines Spielzuges eine Ereigniskarte erhält (die jedoch nicht unbedingt immer zu seinen eigenen Gunsten ausfallen muß). Wenn der Zufall es will, erhält man die Möglichkeit, in der Straße eines Freundes Mitspielers ein Störgebäube, zum Beispiel eine Giftmüll-Deponie, zu platzieren und ihm oder ihr so gehörig die Bilanz zu verhageln. Andererseits lassen sich die eigenen Straßen auch mit Bonus-Gebäuden schützen und man kann um des Friedens Willen die störenden Objekte auch wieder abreißen.

Die Idee, Videospiele mit realem Kartenmaterial zu paaren, ist nicht neu. Die bekanntesten Spiele dieser Art dürften wohl „Pac Manhattan“ und „The Last Guy“ sein. Meinetwegen könnte es jedoch noch viel mehr location-based Games, gern auch zusammen mit Augmented Reality-Anwendungen, geben – Denn wo sonst in einem Spiel fühlt man sich so heimisch, wie vor der eigenen Haustür?

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Buzz, buzz, wir brauchen buzz!

Erinnert sich noch jemand an die seligen Zeiten der Web2.0-Blase, als „Bankenkrise“ noch ein Fremdwort war, kurz bevor die ersten Hahnenkämme anfingen, etwas von Kommerzialisierung und Professionalisierung zu krähen (zumindest was ich mit dem Medium ‘Blog’ anstelle, ist per se unprofessionell ;)?

Damals startete das heute stillgelegte Yahoo! Buzz Game. Dabei handelte es sich um eine Art Börsen-Planspiel, bei dem man mit einem kleinen Start-Kapital aus Spielgeld beginnen konnte, in realweltliche Start-Up-Unternehmen zu investieren. Heute mutet es natürlich absurd an, aber zu der Zeit war der Kampf zwischen Facebook und MySpace noch ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen und Second Life the next big thing. Neben der Börse für echte Unternehmen gab es auch einen „Prediction Market“ für zukunftsträchtige Ideen, sodaß man zum Beispiel auch darauf spekulieren konnte, welche Next-Gen-Konsole das Rennen machen (auf die „Revolution“ haben die Wenigsten gewettet) oder ob in Zukunft ein Ipod mit Video-Funktion erscheinen würde. (Es gibt übrigens immer noch einen Haufen Buzzgame-ähnlicher Websites, die teilweise sogar mit realem Geld operieren).

Der inoffizielle Nachfolger des Buzzgame ist, aus meiner persönlichen Sicht, Pretweeting, ein Börsenspiel, bei dem jede Person mit einem Twitter-Account (extra zu diesem Zweck habe ich einen vcpi-Alibi-Account eingerichtet ;) auf bestimmte Begriffe bieten kann, von denen man glaubt, sie würden in Zukunft in der us-amerikanischen Twitter-Sphäre häufiger genannt werden. Klasse Idee, finde ich, aber ein kleines Manko existiert jedoch: Den Preis eines Wortes bestimmt die Häufigkeit der Nennung und nicht, wie viele Personen darin investieren, sodaß man anscheinend besser damit fährt, teure, häufig genannte Begriffe wie „morning“ oder „night“, deren Kurs vergleichsweise wenig schwankt, zu kaufen, als echte ‘Underdogs’ mit kleinem Wert, aber großen Zuwächsen. Vielleicht ändert sich das ja, falls in Zukunft deutlich mehr Heuschrecken an dem Spiel teilnehmen. ;)

(via)

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@polyneux

  • Sowas wie OnLive klappt doch nur, wenn es dort genau so viel kostet, ein Spiel zu leihen, wie neu im Laden zu kaufen. (Nille) 2 hours ago
  • Ich prophezeie: Prophezeiungen zum Ende der Konsolen treten nicht ein. Konsolen müssen billig sein, spezialisierte Streamingserver kosten. N 2 hours ago
  • Nicht umsonst sieht mein GameCube so aus wie er aussieht: http://bit.ly/72XVy3 (Nille) 4 hours ago
  • @GamerGirls Wir Polyneux-Boys werden wieder sträflich vernachlässigt. :( Dabei besitze ich nur ein einziges Spiel für meinen DS. (Nille) 4 hours ago
  • Nille über ein "Massively Multiplayer Jump'n'Run Action Adventure Game", spielbar im Browser, mit niedlichen Figuren: http://bit.ly/5oqqJi 7 hours ago