„Zombies are the new brown“, „Zombies are the new cake“ oder „Zombies are the new physics-guns“, hätte die Überschrift eigentlich heißen müssen, aber wäre vielleicht etwas zu kryptisch gewesen. Wie dem auch sei… Nachdem es eine Weile lang obligatorisch für Videospiele war, in einer hügeligen und extrem staubigen oder matschigen Landschaft zu spielen und/oder Physik-Rätsel oder eine Waffe zu beinhalten, die die Schwerkraft aufhebt, brauchen Spiele heute un-be-dingt Filmgrain-Filter und untote Tote, die eine Vorliebe für menschliches Gehirn hegen.
„Left 4 Dead“, „Resident Evil 5″, „Plants vs. Zombies“, „Killing Floor“ – Alles schön und gut, aber sobald Rennspiele auftauchen, in denen man mit gepanzerten und Klingen-bewährten PKW nebenbei Zombies überfahren muß, ist für mich der Spaß vorbei. Von der an den Haaren herbei gezogenen Hintergrundgeschichte des Spiels mit dem lautmalerischen Namen „Clutch“, die den Large Hadron Collider für die Zombie-Apokalypse verantwortlich und einem weiß macht, das Gemetzel, das man veranstaltet, diene dazu, ein Heilmittel für die Zombifizierung zu finden, will, naja, wollte ich eigentlich garnicht erst anfangen.
Daß die Heimkehrer aus einer überbevölkerten Hölle nun auch für den allerletzten Mist herhalten müssen, ist unerhört und ein Affront gegenüber großartigen Werken wie „Dawn of the Dead“ (der Original-Film), die Miniseries „Dead Set“ und dem einfallsreichen Capcom-Spiel „Dead Rising“.
Aber was will man schon erwarten von einer Plattform wie „Steam“, auf der mehr und mehr Shovelware veröffentlicht wird, und einem Publisher, der sich anscheinend auf Plagiate spezialisiert hat, darunter Perlen wie „Homeworldplanet“, „Indiana Diamon Jones“, „My Little Lovely Pony“ und ein Titel, der aussieht wie „Far Cry“, nur mit kaum bekleideten Frauen als Dreingabe.
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Hmm, Clutch ist doch ein dreister Nachahmer von Carmageddon, oder?
Keine Ahnung! Ich habe schließlich keinen der Titel je gespielt. ;)