Heute ein kleiner Tip in Richtung überambitionierter Spiele-Entwickler und -Publisher, wie man die hauseigenen Games möglichst nicht promoten sollte. Nicht nur in Zeiten, in denen geltungssüchtige „Politiker“, wichtigtuende „Kriminologen“ und andere perfide Hetzer eine harmlose Freitzeitbeschäftigung wie das Videospielen in die Nähe von Kinderschändern, Nazis und ähnlichem Schmutz rücken, sollte man besser darauf verzichten, Aufmerksamkeit durch Aktionen, die dem gesunden Menschenverstand diametral entgegen gerichtet sind, wie beispielsweise die folgenden:
In der Marketingabteilung von Electronic Arts vergaß man anscheinend den Unterschied zwischen Realität und Spiel. Ob es erstrebenswert ist, im Spiel mit einem Totschläger auf virtuelle Personen einzudreschen, muß jeder mit sich selbst ausmachen. Echte Schlagringe aus Metall zu kaufen (und somit den Lebensunterhalt von Menschen zu finanzieren, die tatsächlich vom Leid anderer profitieren) und als Werbegeschenk an Journalisten zu verschicken, findet allerdings sogar die US-amerikanische Justiz extrem uncool.

Was Entwickler „Dreamlore“ und Publisher „Paradox Interactive“ geritten haben könnte, ein Spiel zu produzieren, das einen der schlimmsten Diktatoren, der eine Vielzahl von Menschen internieren, foltern und ermorden ließ, nicht nur verharmlost, sondern geradezu verniedlicht, indem man ihn lachend zu einem Techno-Beat tanzen und kleine grüne Männchen bekämpfen läßt. Was kommt als Nächstes? „Pol Pot vs. Zombies“, oder was?
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