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Negativbeispiele

Heute ein kleiner Tip in Richtung überambitionierter Spiele-Entwickler und -Publisher, wie man die hauseigenen Games möglichst nicht promoten sollte. Nicht nur in Zeiten, in denen geltungssüchtige „Politiker“, wichtigtuende „Kriminologen“ und andere perfide Hetzer eine harmlose Freitzeitbeschäftigung wie das Videospielen in die Nähe von Kinderschändern, Nazis und ähnlichem Schmutz rücken, sollte man besser darauf verzichten, Aufmerksamkeit durch Aktionen, die dem gesunden Menschenverstand diametral entgegen gerichtet sind, wie beispielsweise die folgenden:

(cc) by protectorrr

In der Marketingabteilung von Electronic Arts vergaß man anscheinend den Unterschied zwischen Realität und Spiel. Ob es erstrebenswert ist, im Spiel mit einem Totschläger auf virtuelle Personen einzudreschen, muß jeder mit sich selbst ausmachen. Echte Schlagringe aus Metall zu kaufen (und somit den Lebensunterhalt von Menschen zu finanzieren, die tatsächlich vom Leid anderer profitieren) und als Werbegeschenk an Journalisten zu verschicken, findet allerdings sogar die US-amerikanische Justiz extrem uncool.

stalin

Was Entwickler „Dreamlore“ und Publisher „Paradox Interactive“ geritten haben könnte, ein Spiel zu produzieren, das einen der schlimmsten Diktatoren, der eine Vielzahl von Menschen internieren, foltern und ermorden ließ, nicht nur verharmlost, sondern geradezu verniedlicht, indem man ihn lachend zu einem Techno-Beat tanzen und kleine grüne Männchen bekämpfen läßt. Was kommt als Nächstes? „Pol Pot vs. Zombies“, oder was?

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Schlecht geklont: Gepflegte Langeweile

Hier hätten wir zum einen Vigil: Blood Bitterness (PC), ein Adventure, dessen 2 Stunden Spielzeit sich wie etwa 20 Stunden anfühlen..

vigil

Von Vigils Look enorm „inspiriert“ wurde scheinbar Mad World (Wii), eine, soweit ich das Konzept richtig verstanden habe, stinklangweilige (beinahe hätte ich freud’sch, aber auch nicht unpassend, ver-schrieben: Sting-langweilig) Splatter-Orgie..

madworld

Nicht, daß ich nicht früher auch exzessiv Streets of Rage II gespielt hätte, aber stundenlang irgendwelche Heinis in überdimensionale Fleischwölfe werfen? Da scheint selbst Nasebohren interessanter.

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@polyneux

  • Sowas wie OnLive klappt doch nur, wenn es dort genau so viel kostet, ein Spiel zu leihen, wie neu im Laden zu kaufen. (Nille) 2 hours ago
  • Ich prophezeie: Prophezeiungen zum Ende der Konsolen treten nicht ein. Konsolen müssen billig sein, spezialisierte Streamingserver kosten. N 2 hours ago
  • Nicht umsonst sieht mein GameCube so aus wie er aussieht: http://bit.ly/72XVy3 (Nille) 3 hours ago
  • @GamerGirls Wir Polyneux-Boys werden wieder sträflich vernachlässigt. :( Dabei besitze ich nur ein einziges Spiel für meinen DS. (Nille) 3 hours ago
  • Nille über ein "Massively Multiplayer Jump'n'Run Action Adventure Game", spielbar im Browser, mit niedlichen Figuren: http://bit.ly/5oqqJi 6 hours ago