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Deine Wut war ein machtvolles Instrument der Persönlickeitszerstörung. Sie half Dir, sämtlichen Problemen aus dem Wege zu gehen. Dir war allein das eigene Vorankommen wichtig, Dein überentwickeltes und alleinstehendes Ich ließ keinen Raum für eine gemeinsame Beziehung.
Dein ignorantes Verhalten war stets ein Plädoyer für mehr destruktive Wut und weniger unproduktives Mitgefühl.
Ich wünsche Dir, daß Du jetzt viel Zeit zum Lesen hast und nicht mehr von karrierefeindlichen Dingen wie zwischenmenschlichen Beziehungen gestört wirst.

“Äi-Tiem” und “Mäck Gaiwär” habe ich als Kind auch immer gern gesehen.. Heute interessiere ich mich höchstens noch für “Trächs” und “Gilmohr Görls”, und dank “Die-Wie-Bie-Tie” muß Papa auch nichtmehr ständig aufs Dach klettern, um die Antenne zu richten. ;)
Mash-Up geht auch ohne Musik: Zum Beispiel mit Staats-Flaggen!
Wer, wie ich, nicht auf eine bunte Abstammungsgeschichte zurückblicken kann, kann mit Hilfe der Website wearemulticolored auch seine Vorliebe für deutschgründlichpünktliche Ninja-Piraten zum Ausdruck bringen ;)

Das ist fast so cool (und nicht ganz so nützlich) wie diese Web-2.0-Farb-Paletten-Community Colourlovers..
Gesehen bei Ben.
DRM-Systeme sind aus Prinzip schlecht. Das vergißt man leicht, wenn Firmen wie Valve auf die schlaue Idee kommen, ein solches System mit äußerst nützlichen Werkzeugen wie einem guten Server-Browser, Kommunikations-Tools oder einem Achievement-System verknüpfen und einem so den Ausverkauf seiner Rechte schmackhaft machen.
Für mich und wahrscheinlich die meisten anderen Spieler stellte Steam bisher keine Einschränkung dar, weil es einfach reibungslos funktionierte: Man kauft einen Titel online oder auf DVD, läßt das Spiel einmal online aktivieren und kann (mittlerweile auch offline) einfach los spielen, zudem wird man automatisch mit Updates versorgt.
Sollte sich allerdings die Nachricht bewahrheiten, daß Valve nun Kunden den Zugang zu Spielen, die im Ausland (günstiger) erworben wurden, sperrt, zeigt sich wieder einmal, daß man DRM nicht trauen darf (nicht einmal, wenn es einem von den vermeindlich “Guten” aufgetischt wird).
Nachdem, was sich Valve bereits in der jüngeren Vergangenheit geleistet hat, wird mir diese Firma immer suspekter..
(gesehen bei Tracks)
Was macht man, in Zeiten von Youtube & Co., in denen all zu menschliche Dramen und eine Menge nacktes Fleisch nur einen Klick entfernt liegen, um Menschen dazu zu bewegen, einer Beschäftigung nachzugehen, die nicht bei Popcorn auf dem heimischen Sofa unter der Bettdecke erlebbar ist, weder Features wie TimeShift, noch HD-Auflösung bietet - wie bringt man heutzutage Theater-Karten unter das junge Volk?
Im Prinzip finde ich die Idee, der Veranstaltung das Web2.0-Label anzuhängen und in einem Blog zu dokumentieren, wie eine solche Inszenierung entsteht und sich entwickelt, gar nicht so übel. Antigone 2.0 kann zumindest nicht schlimmer werden als √Faust1+2..
Es sei denn, man behält die Praxis, Werbung und redaktionelle Inhalte zu vermischen, auch auf der Bühne bei: Antigone trägt H&M, die Ausstattung stammt von Ikea und Eteokles und Polyneikes streiten sich darüber, wie teuer eine günstige Ferienwohnung sein darf..
Bitte drehen Sie den Lautstärkeregler ihres Verstärkers ganz nach rechts für Steve McQueens 9. Symphonie in G-Moll ;)
..wenn man so dumm ist und sich wegen eines Trays (früher hieß das noch Pale oder Stiege) Energy-Drinks zum Rhinozeros Affen macht.
Was genau man davon hat? Nichts, außer einem bescheuerten Werbebanner. Und hoffentlich der Erkenntnis, daß Bloggen kein “Meinungsmarketing” ist, die Autoren von Blogs für Marketeers und verwandte Zombie-Wesen ungefähr so attraktiv wie ein Haufen Nashorn-Scheiße sind, wenn man nicht nach deren Pfeife tanzt, und es vor allem das Blog heißt!
Monday, bloody monday.
Lanu hat eine mittelprächtige Montags-Allergie, nerdcore-Rene mutiert zum S-Bahn-Hulk, aber ich kann das alles toppen, wenn mir, nachdem ich durch die halbe Stadt geheizt und gehetzt bin und dabei auch noch sämtliche roten Ampeln mitgenommen habe, so ein dummer Wicht von einem Amtsschimmel eine Minute vor Ende der Öffnungszeit die Tür direkt vor der Nase zu schließt! Der Gnom hat eindeutig gesehen, daß ich zu ihm wollte, hat seelenruhig den Schlüssel im Schloß versenkt und umgedreht.
Gut, ich war wie immer spät dran, weil ich mal wieder vergessen hatte, daß ich seit über einem Jahr in der Großstadt wohne und nicht, wie früher, erst 10 Minuten vorher losfahren kann, wenn ich egal-wo-hin will. Nur würden diese Schreibtischtäter wissen, wie sie ihren Job zu machen hätten, wäre ich spätestens wieder auf dem Weg nach Hause gewesen.
Ich bin wirklich behördenerprobt, habe mich unzählige Male anpflaumen lassen, saß einem Haufen Sadistinnen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hatten, gegenüber, war als Zivi ja selbst einmal bei der Stadt angestellt und hatte beinahe die Erlebnisse bei meiner Musterung verwunden. Ich wähne mich fit für den Passierschein A38..
Aber wenn mich an einem Montag so ein Paragraphenreiter derart respektlos vor den Kopf stößt, kriech ich nich nur Plaque, sondern die volle Dosis Adamantium Rage!!
Sollte ich jetzt noch, wie geplant, auf Shopping-Expedition gehen, ist der Infarkt garantiert..
Dieses Mal nicht von mir ;)

Quelle: xkcd.com - Bild steht unter der Creative Commons Attribution-Noncommercial-2.5-Lizenz
Liebe Leute, und Blogger, werft doch bitte endlich eure Glotze aus dem Fenster!
Ständig lese ich: Sendung X war zum kotzen, Moderator Y ist ein Lackaffe.. Das nervt fast so sehr wie die stolzen Testimonials der vielen werdenden Nichtraucher. (Ein Laster ist in Ordnung hat mir meine Mutti, die jeden Abend ein Alster wegzischt (das ist dann ja kein richtiges Bier mehr ;), beigebracht und deshalb esse ich kein Fleisch, trinke keinen Alkohol, qualme dafür aberso lange, bis mir der Teer zu den Ohren heraus kommt).
Seit ein paar Tagen ist nun wirklich auch der letzte Grund, sich solch einen Verblödungsstrahler (eingetragenes Warenzeichen von f!xmbr) in die Bude zu stellen, obsolet. Tracks und ab und zu eine gute Dokumentation (wie zum Beispiel diese hier, die in bisher selten gesehener Deutlichkeit zeigt, wie die US-Regierung die Folterung und Ermordung von Menschen durch Angehörige ihrer eigenen Armee billigt), also das Einzige, was einen halbwegs vernunftbegabten Menschen dazubringen könnte, in die Röhre zu schauen, gibt es nun endlich auch im Netz. 7 Tage lang abrufbar, sodaß, sollte jemand wider Erwarten doch etwas Gutes im Fernsehen entdecken, man zukünftig nicht mehr Blog-Einträge wie “OMG, schaltet jetzt unbedingt ARTDF ein (Posted 2 days ago)” lesen muß..

..für fünf mark freiheit und für dreißig mark bier
wegen ihm oder ihr..
Hmm, eines meiner Lieblingslieder, aber darauf wollte ich garnicht hinaus!
Ich habe ein lustiges Browserspiel entdeckt, daß eigentlich gar keines ist.. Man bekommt ein Bild oder Photo vorgesetzt und muß dessen Ihnalt mit einem Wort beschreiben, während die Sekunden verrinnen. Doof nur, daß dieses Stichwort mit dem seines Partners, den man aus den Weiten des WWW zugewiesen bekommen hat, übereinstimmen muß! Für Wörter, die weniger häufig vorkommen, bekommt man mehr Punkte.
Man kann das aktuelle Bild auch abwählen, falls einem kein Begriff einfällt und am Ende die Vorschläge seines Mitspielers einsehen.
Spannende Sache, besonders, wenn man aus verschiedenen Kulturkreisen kommt und eine Person das Photo eines Soldaten mit “Hero”, die andere Person dagegen mit “Murderer” beschreibt ;). Ich habe es nur ein einziges Mal in einer Stunde auf über 1000 Punkte gebracht.
Natürlich tut man der Firma, die nichts Böses will etwas Gutes, wenn man das Spiel spielt..
stop spam. read books.
ist das Motto von reCAPTCHA. Der Dienst hilft nicht nur, Blogs, Wikis oder eMail-Adressen im Web vor Spam zu schützen, die von den Besuchern gelösten Captchas (siehe Teil 1 & 2) dienen gleichzeitig auch der Digitalisierung von Büchern für das Internet Archive.
Das funktioniert folgendermaßen: Bei den Lösungsworten der Captchas handelt es sich um beim Digitalisierungsprozeß durch ein OCR-Programm nicht erkannte Worte. Das erste der zwei Worte wurde bereits von anderen Benutzern identifiziert und dient der Verifizierung, das zweite Wort bildet wiederum die Basis für das Captcha, das dem nächsten Besucher vorgesetzt wird.
Wie hier schon angekündigt, trenne ich mich momentan Stück für Stück von allen unnötigen (nicht nur Web 2.0-) Spielereien.
Folgendermaßen sieht es im Augenblick bei mir aus:
Auf dem Desktop browse ich notgedrungen weiterhin mit Firefox, auf dem Notebook ausschließlich mit Epiphany. Emails lese und schreibe ich nur noch mit Claws.
Anstelle des Thunderbird-RSS-Readers verwende ich nun den schnieken Online-Reader Gregarius. Damit spare ich mir auch den beinahe unbenutzbaren Dienst CoComment, da man in Gregarius Posts, die man kommentiert hat, einfach flaggen oder taggen kann. Theoretisch ließe sich damit auch die Blog-Roll und del.icio.us-Links ersetzen, wenn man anstelle des gesamten Inhalts der Feeds einfach nur die Links zu den Blogs und bei Bedarf auf der Startseite (oder für dieses Blog als RSS-Feed) Links zu besonders lesenswerten Posts anzeigen könnte.
Ich bin jetzt auch nur noch über einen anstatt 4 (!) Instant-Messaging-Dienste erreichbar: Über Jabber. Dafür nutze ich Gajim. (Es wäre wunderbar, wenn dabei auch GPG-Verschlüsselung funktionieren würde - Hmpf!)
Ohne störende und/oder wenig genutzte Elemente wie Kalender, Technorati-Button, Counter, Statistiken und alle anderen Klicki-Bunti-Krams blogt es sich auch insgeamt wesentlich entspannter..

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