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Wenn alles gut geht, werde ich nachher auch wieder mein High-Speed-Leben-2.0 fortsetzen..
Ohne verblödende Glotze, Analog-Modem und (eigentlich garnicht so schlimmer) Garten-Arbeit - Leider auch ohne Haus und riesigen Garten, ohne die nächtliche Stille, die nur vom Zirpen der Grillen und den geräuschvollen Beute-Zügen von Sonic, dem Igel, durchbrochen wird, und ohne den Greifvogel, der einen mit seinem Gekreische morgens aus den Federn holt (allerdings auch von sämtlichen Tauben, die sich in die Nähe unseres Gartens wagen, nur ein paar Federn übrig läßt - S. Porcamadonna sollte sich vielleicht auch einmal so ein Getier zulegen).
Verkehrte Welt - heute Morgen am Frühstückstisch:
Muttern: “Sag mal, was ist eigentlich ein Podcast?”
..wenig später..
Ich: “Sag mal, ‘Die Botschaft hör’ ich wohl, allein fehlt mir der Glaube.‘ stammt doch aus dem Faust, oder?”
(Ja, ich befinde mich wieder für ein paar Tage in heimischen Gefilden - Die obligatorische Beschwerde über die Gartenarbeit folgt demnächst ;)
OH, NOOO!!
Kein (in Anführungszeichen) “Journalismus” mehr bei ProSieben-Sat.1.. Ein Glück betrifft es erst einmal nur die Sat.1-am-(Tageszeit hier einsetzen)-Sendungen und nicht die Perle unter den (in Anführungszeichen) “Informations”-Sendungen, den Leuchtturm des Programms: Akte 0/0 - Ulrich Meier darf weiterhin in den Aborten der Abgeordneten herum schnüffeln!
(oder habe ich da etwas überlesen?)
Heute bekam ich Besuch von einem durchschnittlich alten Herren, in durchschnittlich spießige Kleidung gehüllt, mit unterdurchschnittlichen Manieren, aber mit einem sehr überdurchschnittlichen Interesse an meiner Person.
Der Herr, der sich direkt vor meiner Wohnungstür (ohne, daß ich ihn vorher in den Haus-Flur gelassen hätte) mit “*Nuschel**nuschel* vom n-d-r“ vorstellte (die anderen drei Buchstaben auf seinem Dienstausweis müssen wohl ein Fehl-Druck gewesen sein - Ob er das wohl schon bemerkt hat?!), war ein richtiger Technik-Freak, wollte wissen, ob ich Radio, Fernseher, PC, Auto oder ein Mobiltelefon hätte.
Zu erst dachte ich ja, daß es sich beim Herrn *Murmel* um einen Zeugen Jehovas handelte, aber die wollen in der Regel ausschließlich über Jesus sprechen machen sich bei nicht vorhandenem Interesse gleich auf den Weg in die nächste gute Stube.. Auch einen Vertreter konnte ich ausschließen, denn Herr *Räusper* wollte mir weder eine Kaffee-Fahrt, noch neuen Elektroschrott andrehen, der interessierte sich ausschließlich für meinen ollen Krempel - und zwar so sehr, daß er schon mit einem Fuß in der Wohnung stand und am liebsten hätte er all die vielen Fragen noch einmal meiner Mitbewohnerin gestellt, die leider nicht da war.
Aber keine Angst, der Herr *Hust**Hust* kommt bestimmt morgen noch einmal vorbei. Und mal ganz unter uns: Er tut mir schon ein wenig Leid, der arme Wicht - trotz seines inquisitorischen Auftretens - denn er ahmt bestimmt nur deshalb einen Stasi-IM nach, weil sonst keiner mit ihm sprechen mag.
Denn die Antworten auf die vielen, vielen Fragen, die er stellt, kennt er eigentlich schon längst, die stehen sogar auf dem Zettel, den er stets bei sich führt.
Verwirrende Verknüpfungen, konfuse Kommentare - Web 2.0, das soziale Netz soll mir heute den Buckel herunter rutschen!
Alle Personen, denen ich beim Stolpern vom einen Fettnäpfchen ins nächste auf den Schlips getreten bin, bitte ich natürlich um Entschuldigung.
Vom Ost-Blog* TBZ wird ein Award 2.0 ausgelobt - als Preisgeld winken blogspezifische 100 € (den pinken Bondea-iPod fand ich eigentlich viel spezifischer) - und in der Blogosphäre tut sich seit einer geschlagenen Woche rein garnichts..
Wie kann das sein? Ist das hier doch das Land der Richter und Henker? Habe ich wieder einmal nicht mitbekommen, daß es sich um eine Satire handelt (Einziger Kandidat ist bisher einer der merkwürdigen Kommentare Sascha Hobos, die man nur versteht, wenn man eine schwarze Seel.. einen Job in der Werbebranche hat)?
Könnte sich bitte das eine oder andere award-erfahrene Blog der Sache annehmen?
*) Ich würde wirklich gern häufiger ein paar schöne Texte aus den nicht mehr ganz so neuen Ländern lesen, ehrlich!
..ich gern in den Neunzehnhunterdsiebziger Jahren studiert hätte, als man noch über den Stabreim in der Scheidungsrechtsprechung promovieren konnte..
(Diese These stützt sich bisher allein auf mündliche Quellen aka. Hörensagen - Aber ich verspreche, das entsprechende Papier zu finden!)



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