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Dem Wahnsinn muß doch irgendwann einmal ein Ende gemacht werden - oder wollt ihr, daß eure Kinder in solch einer Welt aufwachsen? Sollen Historiker in Zukunft zu dem Schluß kommen, daß irgendwann in den 1990er Jahren der Menschheit der Sinn für Ästhetik abhanden gekommen ist?
Schluß mit Comic Sans MS! Helft mit!

(Strip von questionablecontent.net)

Folgende mehr oder minder informative Links sind mir heute in den Schoß gefallen:
- Windows CE eignet sich (jedenfalls in den Händen britischer Superagenten) dazu, Atom-Sprengköpfe zu entschärfen.
- Powerbooks sind kugelsicher.
- Zum Thema ‘Tokyo Hotel’ sind (hoffentlich) die ultimativ letzten Worte gefallen:
Sich mit der Musik von Tokio Hotel auseinanderzusetzen, ist beileibe kein Spaß. Es ist offen gesprochen eine ziemlich schaurige Angelegenheit und fühlt sich an, als ob man in einem Müllberg wühlt oder Leichensäcke aufschneiden muss.
(Netzeitung)
“Verschlichtere Dich!”, “Cleanen” und “Entschleunigung” sind momentan die Stichworte für diejenigen Menschen, die mit der Zeit gehen (oder irre ich mich etwa, werte Trendsetter, und dicke Hose ist jetzt wieder angesagt - Aufschwung und so..). Sogar Microsoft hat dem XP-BonBon-Design halbwegs abgeschworen.
Wer die Siebenschläfer-Strategie auch auf dem heimischen PC ausleben will, kann sich als early adaptor von Windows Vista einen Haufen Probleme aufhalsen, Mac-Voyeur werden oder sein XP einfach auf einem Vintage-PC (doppelt “trendy”!!) installieren..
Letzteres funktionert sogar mit nur 8 Mega(!)Hertz CPU-Takt und 20 MB RAM! Das hat man kürzlich im gemütlichen Alpen-Staat Österreich heraus gefunden und damit zu Recht den “Golden Sandclock Award for extreme waste of time” gewonnen. Nachlesen kann man es hier (via /.).
Damit erhöht sich zwar die Zeit, die der PC zum Starten braucht, auf satte 30 Minuten, aber während dessen kann man sich doch prima einen Kaffee bzw. ein 5-Gänge-Menü kochen, Yoga-Übungen machen oder sich derweil in anderen Bereichen des Lebens simplifizieren. Jedoch braucht man sich nie wieder Gedanken über all die verschwendeten CPU-Zyklen machen (es sei denn, man spielt sowieso nur Minesweeper oder sucht nach Außerirdischen), denn in dieser Konfiguration ist der Prozessor garantiert immer ausgelastet.


“Kate, kann ich Willys Hackbraten haben?”
Wer etwas Geduld hat und wartet, kann sich übrigens an dieser Stelle anhören, wie sich die beiden ‘Wissenschaftler’ gegenseitig anflamen.
In der letzten Woche dürfte die Produktivität in einigen Büros und Universitäten erheblich zurück gegangen sein, denn Yahoo hat sein neuestes Web2.0-Spielzeug Pipes: Rewire the web veröffentlicht.
Pipes eignet sich, wie vorher schon das Buzz-Game, Clever! & co. (Dienste wie MySpace, Flickr und last.fm braucht man ja schon fast nicht mehr erwähnen..), herrlich dazu, sich von seiner eigentlichen Arbeit ablenken zu lassen und damit mehr Zeit als einem lieb ist zu vertrödeln.
So wirklich revolutionär ist Pipes allerdings nicht: MashUps von Web-Seiten (zum Beispiel die Headlines der New York Times durch Flickr-Bilder darstellen lassen) und Ähnliches konnte man vorher auch schon kreieren, nur waren dafür bisher PHP-Kenntnisse oder Ahnung von Shell-Scripten nötig, jetzt braucht man nur noch einen Browser, Mouse und Keyboard. Wenn in Zukunft noch ein paar mehr Module mit etwas erweiterten Filter-Funktionen dazu kämen, wird man sicherlich noch das eine oder andere Stündchen damit verbringen können..
..bis die nächste Spielerei ins Haus steht: Das Social Network für Gamer zum Beispiel (via Kotaku).
Wer schon panisch alle Fenster und Türen verrammelt und hektische Flecken bekommen hat, nachdem der Norovirus seinen Auftritt in der Tagesschau hatte, sollte jetzt ganz ruhig durchatmen und ganz langsam darüber nachdenken, ob sein Haushalt auch wirklich gegen alle Eventualitäten geschützt ist - Zombies eingeschlossen!
Aber wie schützt man sich bloß vor einem spontanen Ausbruch eines Zombie-Virus? Mundschutz? Kettensäge? Kruzifix?
Doch keine Angst: Es besteht kein Anlaß dazu, jetzt sämtliche Splatter-Filme seit dem Ende der Sechziger zu exzerpieren - Das hat sich schließlich schon Max Brooks, Sohn von Mel Brooks, vor einiger Zeit zur Aufgabe gemacht und das Ergebnis in Buch-Form veröffentlicht.


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